„Cosima“ Siegfried Matthus:

Trotzdem komponiert Nietzsche, von Volker Maria Rabe großartig wahnsinnig gespielt und überzeugend gesungen, das ganze Stück hindurch.

 06.07.’09 Märkische Oderzeitung

 

Volker Maria Rabe sang die große Rolle des delirierend komponierenden Nietzsche rollengerecht nervös flackernd mit reichlich Vibrato, auch stimmlicher Potenz, gab ihm die die bühnenfüllende Präsenz der Hauptfigur. Auch als dionysischer Tänzer im Lendenschurz machte er gute Figur.

06.07.’09 Lausitzer Rundschau

 

Zar und Zimmermann“ Albert Lorzing

 Als kraftvoller Zar vermag Volker Maria Rabe mit schönen lyrischen Tönen auch ein wenig von der inneren Zerrissenheit der Figur zu zeigen.

 05.02.’07 Sächsische Zeitung

 

Forza del Destino” Giuseppe Verdi

Volker Maria Rabe als Haus-Bariton hatte es da naturgemäß etwas leichter. Er musste nur selten stemmen und schien auch nicht immer ganz sicher auf den Lineaturen und Bindebögen; dennoch überzeugte er durch sein männlich- stürmisches Temperament, in seinem triumphalen Hassgesang „Urna fatale del mio destino“ durch stupende Kraft und Sonorität.

 Opernglas 12/05

 

Einzig Volker Maria Rabe als Racheengel Carlos zeichnete in seinem Spiel einen wirklichen vielschichtigen Charakter: den Augen rollenden Fanatiker, der schnell seine Pistole zur Hand hat und nicht mehr Herr seiner selbst ist, daneben jedoch einen sehr eigenen Ehrenkodex einhält. Er ist nicht mehr nur eine böse, sondern in erster Linie eine tragische Figur – stimmlich ein wunderbarer Versteller, dabei allerdings permanent mit einem Rest Düsterkeit.

 13.09.’05 RBB Kulturradio Frühkritik

 

 Volker Maria Rabe zeichnete mit seinem elegant geführten, markant grundierten Bariton den Don Carlos als unerbittlichen Rächer.

 Orpheus 11-12/05

 

 Don Giovanni“ W. A. Mozart

Musikalisch und stimmlich souverän konnten sich Volker Maria Rabe und Rainer Zaun als Herr Giovanni und Diener Leporello ganz auf Darstellung und Szene konzentrieren.

 17.05.’05 Lausitzer Rundschau

 

 Don Giovanni (Volker Maria Rabe) ist charmant, dreist und zynisch, ein Spieler, der auch sich selbst als tödlichen Einsatz nicht scheut.

 17.05.’05 Märkische Allgemeine

 

Cavalleria Rusticana“ P. Mascagni

Vor allem die Männerstimmen begeistern an diesem Abend. Jens-Klaus Wilde ist ein herrlich tembrierter Turiddu, Volker Maria Rabe wirft sich mit Blutlust in die Rolle des betrogenen Alfio.

 01.10.’04 RBB Kulturradio Frühkritik

 

 „Penthesilea“ O. Schoeck

Wohl dem Haus auch, das eine energetische Mezzo-Amazone wie Carola Fischer und einen flexiblen Bariton-Kämpfer wie Volker Maria Rabe aus den eigenen Reihen rekrutieren kann. So tief sind die beiden in die teuflisch schweren Partien eingedrungen, dass sie den Vergleich mit Helga Dernesch und Theo Adam, dem Salzburger Kleist-Paar nicht zu scheuen brauchen.

 12.’03 Opernwelt

 

Auch den fast immer im hochgespannten Parlando agierenden Sängern boten die wenigen melodischen Inseln vokale Glanzmomente. Volker Maria Rabe als Achill war mit seinen mächtig flutenden Baritonlinien noch mit der dankbarsten Partie versorgt, ein verliebter, selbstsicherer Mann, der unangekränkelten Schönklang hervorbringen kann.

 20.10.’03 RBB Radio 3

 

Der Kaiser von Atlantis“ V. Ullmann

Die Sänger überzeugten ebenfalls, besonders beeindruckend im Spiel und Gesang Volker Maria Rabe als Kaiser...

01.06.’03 RBB Radio 3

 

 „Das Rheingold“ R. Wagner

Carola Fischers voluminöse Fricka, Volker Maria Rabes aufschneidender Donner(...) – sie stellen eine Göttertruppe, die sich nicht zu verstecken braucht.

6’03 Opernwelt

 

Das ist gekonnt gespielt und meist auch überzeugend gesungen: von Carola Fischers eloquenter Fricka über Volker Maria Rabes exakten, großspurig hammerschwingenden Donner...

 6’03 Die Deutsche Bühne

 

 

Operngala für Dresdener Hochwasseropfer

Stimmgewaltig, aber auch lyrisch sanft in den weitgeschwungenen Melodiebögen erwies sich Volker Maria Rabe in einer Kavantine des Valentin aus Charles Gounods „Faust“.

23.12.03 Lausitzer Rundschau

 

Cosi fan tutte“ W.A. Mozart

Dergleichen Beeinträchtigungen dürften für das Prachtorgan von Volker Maria Rabe (Guglielmo) ein Fremdwort bedeuten.

24.04.’02 Freiberger Blick 

 

Volker Maria Rabe und Guido Hackhausen entlocken ihren Stimmbändern verführerische Töne, bis die Lava fließt.

04.’02 Dresdner

 

Zwei beeindruckende Bühnenfiguren waren Guglielmo und Ferrando in der Darstellung von Volker Maria Rabe und Guido Hackhausen. Im Spiel nuancenreich und selten vordergründig gestalteten sie plausible Figuren. Rabe beherrscht auch stimmlich eine breite Gestaltungspalette.

21.01.’02 Dresdner Neueste Nachrichten 

 

Kiss me Kate“ C. Porter

All dem stellt der Graham (als Petrucchio ein prächtiges Mannsbild) Volker Maria Rabes Ebenbürtiges zur Seite. Freilich hätte es der Sänger nicht nötig so prononciert auf seine vokale Potenz zu verweisen.

03.10.’01 Freiberger Blick

 

Dem Freiberger Ensemble machte das sichtlich Spaß, und so stattete ein durchweg souveräner und mit Stimmkraft überzeugender Volker Maria Rabe seinen Regisseur Fred Graham gleich beim ersten Aufeinandertreffen mit seiner Exfrau Lilli Vanessi mit herrlich eitler Überheblichkeit aus.

17.09.’01 Freie Presse

 

Eugen Onegin“ P.I.Tschaikowski

Volker Maria Rabe ist ein Kerl wie ein Baum. Mit langer Mähne, Dreitagebart, Goldringen in den Ohren, in Leder und weit geöffnetem Hemd, gerät sein Onegin in die geheimnisvolle Nähe des Fliegenden Holländers. Gesanglich lässt der Zorro mit dem kernigen Bariton keine Wünsche offen.

8./9.’01 Orpheus

 

Die Darstellung der Künstler ließ keinerlei Wünsche offen. Volker Maria Rabe gelang es wunderbar, die arrogante Fassade des Onegin immer weiter bröckeln zu lassen. 

19.03.’01 Döbelner Allgemeine

 

Ein großer Abend für Volker Maria Rabe. Kraftvoll mit Stimme und Ausdruck ist sein Onegin ein aufregender Rebell, Dussel und Verliebter, in dem doch noch ein heißes Herz schlägt.

12.03.’01, Morgenpost

 

Das Christelflein“ H. Pfitzner

Kraftvoll dröhnend der Ruprecht von Volker Maria Rabe, der in der Bescherung überzeugend die Spanne zwischen Derbheit und Gutmütigkeit vermittelt, in seiner Arie „Des Heilands liebster deutscher Baum“ mit durchschlagender Höhe aufwartet...

2.’01 Orpheus