Volker Maria Rabe - Bassbariton

 

Volker Maria Rabe wurde 1967 im Weserbergland geboren, studierte Gesang und Pädagogik in Hannover und Weimar, zuletzt bei Prof. Eugen Rabine und gab sein Debut als Chevalier de Brétigny in Massenets ‚Manon’ am Theater Görlitz.

Sein breit gefächertes Repertoire umfasst die Sparten Oper, Operette und Musical, wobei er in allen Bereichen bereits maßgebliche Partien gesungen hat.

‚Klassiker’ wie Don Giovanni und Eugen Onegin in den gleichnamigen Opern von Mozart und Tschaikowsky, oder Zar Peter der Große in Lortzings ‚Zar und Zimmermann’ gehören ebenso zu seinem Repertoire, wie der Kaiser Overall in Viktor Ullmans ‚Kaiser von Atlantis’ oder der Achilles in Othmar Schoecks ‚Penthesilea’. Mit der Partie des Nietzsche in der Oper ‚Cosima’ von S. Matthus (UA 2007) gelang es ihm erstmals erfolgreich in das 21. Jahrhundert vorzustoßen.

Dr. Falke in Strauss' ‚Die Fledermaus’ sowie den Fred Graham (Petrucchio) in Cole Porters ‚Kiss me Kate’ komplettieren das Bild des vielseitigen Sängerdarstellers.

2005 gab Volker Maria Rabe mit der Partie des Don Carlo di Vargas in der Oper ‚La Forza del Destino’ sein Debut als Verdibariton. Mit dieser Partie konnte er bereits an den Theatern Bremen und Meiningen erfolgreich einspringen (zuletzt 2009)

Seine freischaffende Tätigkeit verband ihn mit den Theatern Görlitz, Trier, dem Hebbeltheater Berlin, der Berliner Kammeroper, der Kammeroper Hamburg, dem Lucas Theatre in Savannah (USA), dem Rialto Theatre in Limassol (Zypern) sowie der Semperoper Dresden.

2000-02 war er an den mittelsächsischen Theatern Freiberg/ Döbeln,

2002-2011 am Staatstheater Cottbus festes Ensemblemitglied.

Auch im Konzertfach interpretierte Volker Maria Rabe bereits Hauptwerke: so die Winterreise von F. Schubert, die Lieder eines fahrenden Gesellen von G. Mahler (CD Aufnahmen), die Jedermann Monologe von F. Martin, die  Passionen und Oratorien J. S. Bachs, das Requiem von W. A. Mozart u. a. auf der EXPO 2000 unter der Leitung von Gilles Nopre (Reims) sowie die Carmina Burana von C. Orff, anlässlich der Verleihung des Dr. h. c. der Universität Lleida (Spanien) an Sr. J. Péres de Cuéllar unter der Leitung von Peter Shannon (Savannah/USA ).

Volker Maria Rabe arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Sebastian Baumgarten, Anthony Pilavachi und Sabine Loew. Er besuchte Meisterkurse bei Prof. Jacob Stämpfli, Prof. Elio Battaglia, Prof. Dalton Baldwin sowie Ludger Remi und war Stipendiat des Internationalen Richard Wagner Verbandes Bayreuth.